Einreise & Gesundheitsvorsorge

Vor Antritt jeder Reise ist es wichtig sich mit den Themen Einreise und Gesundheitsvorsorge zu befassen.

Einreisebestimmungen

Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate nach Ende der Reise gültig ist. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Ein Visum wird bei Einreise erteilt und ist 21 bis 28 Tage gültig. Bei einem Aufenthalt von mehr als 28 Tagen muss ein Antrag auf Aufenthaltsverlängerung (gebührenpflichtig: 500,- Dalasi) beim gambischen „Immigration Department“ gestellt werden.

Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflugticket) sowie genügend finanzielle Mittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Bei einem Aufenthalt von mehr als 28 Tagen muss ein gebührenpflichtiger Antrag auf Aufenthaltsverlängerung beim gambischen Immigration Department gestellt werden.

Österreichische und Schweizer Staatsbürger benötigen zusätzlich ein Visum, das bei Konsulat VOR Reiseantritt zu beantragen ist. Bei Aufforderung müssen Touristen ein gültiges Weiter- bzw. Rückreiseticket vorzeigen können.

Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern. Bitte erkundigen Sie sich im Zweifelsfall vor der Abreise bei der zuständigen konsularischen Vertretung.

 

Gesundheitsvorsorge

Impfungen sind nicht zwingend notwendig, es sei denn, die Einreise erfolgt aus einem Gelbfieber-Infektionsgebiet. Impfempfehlungen gibt das Robert-Koch-Institut.

In Gambia besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko, besonders zur Regenzeit von Juli bis September. Es ist daher sehr empfehlenswert, sich bereits vor der Abreise aus Europa um eine entsprechende Malaria-Prophylaxe sowie umfangreichen Mückenschutz zu kümmern.

Ebola: Gambia war nicht betroffen

Während der Ebola- Epidemien in 2015 sowie auch bis heute verzeichnete Gambia wie der Großteil der westafrikanischen Länder keinen einzigen Krankheitsfall und grenzt auch nicht an die betroffenen Regionen Liberia, Guinea und Sierra Leone. 

Die Situation wird von Seiten des Gambia Tourism Board, im engen Austausch mit der Weltgesundheitsorganisation und dem Gesundheitsministerium, nach wie vor genau beobachtet. Darüber hinaus wurde eine Vielzahl an Vorsichtsmaßnahmen in Kraft gesetzt um das Risiko einer Ausbreitung des Virus‘ nach Gambia zu minimieren und im Ernstfall entsprechend handeln zu können. Von der WHO wurde Gambia als eines der Vorzeigebeispiele im Bezug auf Vorkehrungen zum Schutz vor Ebola genannt.

Betroffen waren und sind ausschließlich Liberia, Guinea und Sierra Leone, Nigeria, Senegal und Mali. Dank nationaler und internationaler Bemühungen ist die Zahl der Neuerkrankungen seit 2015 sehr gering in den genannten Ländern.

Ebola wird im Gegensatz zu Atemwegserkrankungen nicht durch die Luft übertragen, sondern durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Erkrankter, die bereits Symptome zeigen. Generell schätzt die WHO die Gefahr einer Ansteckung von Touristen und Geschäftsreisenden aus diesem Grund selbst in den betroffenen Regionen als sehr gering ein.

Weitere Informationen der WHO über Ebola und die aktuelle Ausbreitung finden Sie hier.