Die Städte Banjul und Serekunda

Die Städte Banjul und Serekunda sind die beliebtesten Städte Gambias. mit ihren  sind die Banjul und Serekunda. Lernen Sie die Menschen und Sehenswürdigkeiten beider Orte kennen!

Banjul

Banjul ist die Hauptstadt Gambias. Erstmals erwähnt wurde sie im 15. Jahrhundert, eine richtige Ansiedlung entstand auf der Bambus- und Baobabinsel aber erst um 1820, als die Briten dort den kleinen Stützpunkt Bathurst errichteten, um den Sklavenhandel aus dem Inneren des Landes einzudämmen. Die strategische Lage an der Mündung des Gambia River in den Atlantik und der geschützte Hafen haben stark zur schnellen Entwicklung des kleinen Militärstützpunkts Bathurst zur florierenden Großstadt Banjul beigetragen.

Die Städte Banjul und Serekunda

Die Stadt ist heute Heimat für mehr als 30.000 Menschen und ist in die drei Verwaltungsbereiche Soldier Town, Portuguese Town und Half Die gegliedert.
Am besten erkunden lässt sich die Hauptstadt des kleinsten Staates Afrikas mit dem Bus oder dem Taxi. Von Serekunda aus erreicht man Banjul über die Denton Bridge des Serekunda Highways. Die Denton Bridge überquert den Oyster Creek, einen breiten Wasserarm des Gambia River. Von hier aus hat man einen guten Blick auf die Fischerboote und Yachten, die sich im Oyster Creek tummeln und kann auch einen kurzen Blick auf die Erdnussfabrik Gambias erhaschen.

 

Sehenswertes in und um Banjul

In Banjul gibt es viel zu sehen und zu erleben: der Triumphbogen Arch 22, der als Erinnerung an den Militärputsch vom 22.07.1994 und die daraus hervorgegangene Zweite Republik errichtet wurde, bildet den Anfang. Sehenswert ist auch die Jammeh Moschee, die bis zu 6.000 Gläubige fassen kann. Die Stadt ist gesäumt von Gebäuden im Kolonialstil, die heute Ministerien, Museen und ähnliche Einrichtungen beherbergen. Die Städte Banjul und Serekunda Arch 22 Banjul (c)GTB, Harald MielkeIn einem solchen Kolonialbau ist auch das gambische Nationalmuseum untergebracht, das archäologische Funde, Kunsthandwerk und kulturelle Gegenstände sowie Ausstellungen zur Kolonialgeschichte und zur Geschichte Gambias zeigt.

Zeugen der Kolonialgeschichte Gambias sind die vielen Kirchen, die man auch heute noch im Stadtgebiet findet. Immer einen Besuch wert sind die neugotische St. Mary’s Anglican Church, die Wesley Church oder auch die römisch-katholische Kirche.

 

Serekunda

Aufgrund der Insellage Banjuls, die eine Ausbreitung der Stadt verhindert, haben die angrenzenden Orte einen starken Bevölkerungszuwachs erfahren. So ist das benachbarte Serekunda schnell zur größten Stadt in Gambia aufgestiegen. 2013 betrug die Einwohnerzahl bereits mehr als 350.000.

Heute ist nicht mehr Banjul, sondern Serekunda der wichtigste Verkehrsknotenpunkt und die Handelsmetropole Gambias. Allerdings weist die Stadt kein bauliches Zentrum auf, das Stadtbild ist vornehmlich geprägt von einstöckigen Gebäuden, bunt gekleideten Afrikanern, verstopften Straßen, hupenden Taxis und dem lebhaften Treiben des Marktes.

 

Sehenswertes in und um Serekunda

Gambias religiöse Toleranz zeigt sich auch in Serekunda, wo Sie Kirchen verschiedenster Galubensrichtungen besuchen können. Die Pipeline Mosque ist die Hauptmoschee von Serekunda, die Trinity Methodist Church hingegen eine methodistische Kirche und die St Charles Lwanga Church eine römisch-katholische Kirche.  Allerdings ist die Stadt unter Touristien insbesondere für den stets überfüllten, farbenfrohen Serekunda Market bekannt.

Die Städte Banjul und Serekunda